69 Jahre Kinderchor - Tradition bewahren, Liedgut pflegen, Freude bereiten

                                                    Aufruf:

                          70 JAHRE  MDR KINDERCHOR

                                - GEGRÜNDET ALS -

                       RUNDFUNKKINDERCHOR LEIPZIG

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24.03.2018 LEIPZIG - KONGESSHALLE - "Kindergeburtstag"

                                             &

24.03.2018 Leipzig - Gohliser Schlösschen - Festlicher Empfang

        Unser Chor wird 70 Jahre alt!  

       Du warst dabei?  Du bist dabei?

            An welche Erlebnisse im Chor erinnerst Du Dich?

Einige Erinnerungen, die bei der Anmeldung übermittelt wurden:

An meine Zeit im Chor habe ich nur gute Erinnerungen. Was für mich das schwerste war, ich musste mir als erstes das sächsisch sprechen abgewöhnen. Unser Dr. Sandig legte da großen Wert drauf. Disziplin, Pünktlichkeit, Rücksichtnahme, auch dies musste ich dort lernen. Besonders schwer fand ich das Stillstehen beim Singen, was ja heute kaum ein Chor noch macht.

Ich kann mich an viele schöne Erlebnisse während meiner Chorzeit von 1979 bis 1993 erinnern. Die Reise nach Leningrad war wunderschön. Die zahlreichen Konzerte prägten - insbesondere das Konzert, welches wir nach dem Flugzeugabsturz in Berlin aufführten. Den Flugzeugabsturz sahen wir vom Bus aus und kamen danach verspätet zum Konzert. Die Gemeinschaft, das gemeinsame Singen, die Erfolge bei Auftritten, Fernsehproduktionen sowie Rundfunk- und Schallplattenaufnahmen - all das waren prägende Erlebnisse für mich. Es war für mich eine gute und intensive Kindheit und Jugend mit dem Rundfunkkinderchor und später dann mit dem MDR Kinderchor, welche ich gern auch meinen Kindern (Sebastian und Elisa) ermöglichen wollte. Den Wert dieser Erfahrungen kann man mit Worten nicht beschreiben. Ich bin einfach nur dankbar für diese schöne Zeit und stolz auf meine Kinder, dass auch sie diesen Weg gehen dürfen und wollen. Und ich bin sehr stolz auf diesen tollen Chor, der auch weiterhin eine gute Arbeit macht, tolle Konzerte gibt und für die Kinder ein zweites Zuhause bietet. Angefangen von Stimmbildung und Notenlehre bietet der Chor auch heute noch eine fundierte musikalische Ausbildung für die Kinder und ist zugleich Heimat für Gemeinschaft und Freundschaft. Daher - weiter so! Unsere Familie bleibt gern weiterhin dabei!

Gern erinnere ich mich an unsere ersten Tanzversuche, an Auftritte im Friedrichstadtpalast, in der Kongresshalle, an unseren Besuch bei den Störtebeckerfestspielen, die Zusammenarbeit mit den "Likedeelern", die dort gesungen haben. Schön war es auch, die vielen Künstler aus der DDR und dem Ausland zu erleben, die natürlich bereitwillig Autogramme gaben. Fernsehsendungen mit Meister Nadelöhr, Faschingsveranstaltungen, auf dem Segelschulschiff "Wilhelm Pieck" in Rostock, im Tierpark Berlin, ich möchte nichts vermissen, es waren wundervolle Erlebnisse.
Die Zeit im Kinderchor (ich war fast 10 Jahre drin), möchte ich nicht vermissen.

Ich erinnere mich gern an die Fernsehauftritte und besonders die Konzerte zur Adventszeit. Eine ganz besondere Erinnerung habe ich an die Auftritte im damaligen "Haus der heiteren Muse" beim Kinderfasching mit Meister Nadelöhr.
Dann fand ich die Kinderferienlager an der Ostsee sehr schön.

Als ich im Januar 1966 (mit grade mal 4 Jahren) in den Vorschulchor des Sender Leipzig aufgenommen wurde, da ich noch nicht lesen konnte, lehrte uns Frau Hanschmann alles auswendig zu singen,
Die erste Fernesehsendung "Da liegt Musike drin" mit Reiner Süß war eine Ostersendung; wir lernten ein Madley "Alle Vögel sind schon da" - kann ich heute noch; Das Pappei, welches wir uns danach aussuchen durften existiert sicher auch noch.

Ich durfte viele interessante Erfahrungen als aktives Chormitglied bei den verschiedenen Auftritten, Aufnahmen und Proben sammeln. Es war einfach eine schöne, erlebnisreiche Zeit.

... etwa 15 Fernsehsendungen  u.a. im Studio Engelsdorf, Berlin, Aue, Görlitz ... davon 3xZwischen Frühstück und Gänsebraten - scheinbar gibt es ja davon keine TV-Aufzeichnungen mehr!?                                    
- viele Weihnachtskonzert (im Stehen!) in Schulen
- 2x wöchentlich Proben in der Kongresshalle (oben)
- 1968 Zugfahrt (nicht Flug!) nach Bulgarien (Schumen & Ferienlager - das Foto auf der Strandtreppe suche ich heute noch!!!) und zittern bei der Rückfahrt (ohne Stop) durch die besetzte CSSR
- überhaupt eine super und prägende Zeit

Sehr gern erinnere ich mich an die Reisen zum Chortreffen in Wuppertal, Düsseldorf usw. ( 1955 ? und 1956 ? ), und andie Reise nach Prag !960.
Auch an die Uraufführung der Zookantate im Erfurter Zooerinnere ich mich gern. Sehr stark geprägt hat mich die Mitwirkung bei Schallplattenaufnahmen und Konzerten mit dem Großen Rundfunkchor unter Herbert Kegel (Carmen, Carmina Burana u. a.) oder auch im Jugendchor das Mitsingen in der" Neunten Sinfonie" und der "Deutschen Sinfonie" von Hanns Eisler.
Noch heute halte ich dem Rundfunkorchesterund dem Rundfunkchor die Treue mit einem Konzertanrecht.

Fühlte mich gut aufgenommen und gut aufgehoben in einer sehr herzlichen Gemeinschaft. Ein wenig war ich auch stolz auf das Ergebnis unseres gemeinsamen Singens oder auch stolz, was Dr. Hans Sandig aus uns "rausgeholt" hat; Zweimal mit dem Chor in Boltenhagen gewesen. Habe ein warmes, dankbares Gefühl, wenn ich daran denke.

Ich war Mitglied im Rundfunkkinderchor seit 1961 - Konzertreise mit dem Jugendchor nach Bulgarien 1968; Teilnahme am Bachfest 1970
Teilnahme am Freundschaftstreffen in Leningrad 1972 ...

Die Zeit im kleinen, großen Kinderchor und Jugendchor bis zu meinem Studienbeginn 1969 hat meine Kindheit sehr geprägt. Freundschaften bestehen bis zur heutigen Zeit, gemeinsame Interessen und Erinnerungen an schöne Zeiten, Fahrten, Aufnahmen und Fernsehsendungen sind unvergessen. Deshalb ist es auch immer wieder eine große Freude ehemalige Mitsänger wiederzusehen und zu treffen. Ich freue mich sehr auf den März 2018.

... Gemeinschaft, Konzertreisen, z.B. nach Westdeutschland und Frankreich. Disziplin und Zuverlässigkeit gelernt. Viel Freude erlebt und Freundschaften gebildet, die bis heute anhalten...

... Viele schöne Auftritte in der ganzen Republik, ausserdem habe ich meinen Mann im Chor kennen gelernt...

... Chorreise an die Ostsee - Chorreise nach Berlin und die verschiedenen
Chorauftritte; Besonders hat mich im Chor beeindruckt, wie Hans Sandig in seiner väterlichen und konsequenten Art mit uns umging.
Einmal hatte ich mich sehr ängstlich gemeldet, weil ich ein Lied
aus Gewissensgründen nicht mitsingen wollte und Er hat kein
Problem daraus gemacht. Ich durfte es weglassen. Das war für
mich als kleines Mädchen sehr erleichternd. Die meißten Lieder haben mich durch mein ganzes Leben begleitet. Ich singe heute noch in einem Kirchenchor mit.

Ich war von 1980 bis 1989 Mitglied des Rundfunkkinderchores Leipzig. Diese Zeit wird mir unvergesslich bleiben. Der Chor war eine tolle Gemeinschaft und das Singen hat viel Spaß gemacht. In Erinnerung sind mir vor allem die Weihnachtskonzerte im Gewandhaus geblieben. Beim Lied „Sind die Lichter angezündet“ bekomme ich heute noch Gänsehaut, sobald das Vorspiel erklingt.

... Konzerte auf der Parkbühne,Weihnachtskonzerte, Chorreisen nach Binz und nach Bulgarien sowie Funk- und Schallplattenaufnahmen...... Chorfahrt nach Bulgarien,Teilnahme an der Fernsehsendung"Zwischen Frühstück und Gänsebraten", Teilnahme bei den Aufführungen in der Oper-Hänsel und Gretel- und in der MUKO im Wildschütz..

Die Chorzeit hat mich in meiner Kindheit/Jugend geprägt. Ich verbinde damit positive Gemeinschaftserfahrungen und denke immer gern an diese Zeit zurück. Ich war Mitglied im Großen Rundfunkkinderchor von 1964 und später im Jugendchor bis 1970 bis zum Beginn meines Studiums in Berlin. Diverse Chorauftritte, Konzerte verbunden mit lustigen Busreisen, Weihnachtskonzerte im Alten Rathaus und nicht zuletzt Platten-aufnahmen im Funkhaus Springerstrasse sind mir gut in Erinnerung geblieben. Jetzt als Mitlied im Freundeskreis versuche ich einen kleinen Beitrag für die heutigen jungen Sängerinnen und Sänger zu leisten und damit auch die derzeitigen Aktivitäten und Entwicklung des Chores zu verfolgen...

- Freude am Musizieren schlechthin
- Disziplin für alle Lebenslagen
- Gemeinschaftsgeist
- besondere Freude im Chorlager
- Spaß am gemeinsamen Singen bis heute (Kantorei Markranstädt)
- Vor über 50 Jahren war eine Fahrt nach Berlin o. Dresden eine halbe
   Weltreise!!!
- schöne Erinnerungen an Fernsehsendungen...

Von 1975-1985 war ich aktives Mitglied im Rundfunk- Kinderchor- Leipzig, erst kleiner, dann großer Chor. Eine Schulfreundin wollte nicht allein gehen und nahm mich zum vorsingen mit, sie fiel durch, ich hatte bestanden, und so begannen 10 wunderbare Jahre an die ich auch heute noch oft zurück denke. 2 × in der Woche Probe im Zoo bei Dr. Sandig, Herrn Probst oder Herrn Leiphold, Stimmbildung hatte ich bei Frau Grund. Die vielen Laufbandaufnahmen im Kindergarten ,Rundfunkaufnahmen im Funkhaus Springerstraße, viele Fernshauftritte ( zBsp. bei Frühstück und Gänsebraten oder Oberhofer Bauernmarkt), Chorauftritte in der ganzen Republik,die schönen Weihnachtskonzerte erst im alten Rathaus, später im Gewandhaus und das Chortreffen in Olomouc. Es war toll und ich denke heute noch gern an die vielen schönen Erlebnisse. Habe noch einige Autogrammkarten aus dieser Zeit , nur meine dicke Liedermappe ging verloren. Leider verblassen viele Liedmelodien und Texte, die ich gern wieder einmal hören und singen würde...aber als Sopran würde das nicht mehr klappen. Ich erinnere mich u.a. jedesmal bei "Sind die Lichter angezündet" an unseren Dr. Sandig, wie er uns mit dem Rücken zum Publikum gewandt immer in der dritten Strophe das i beim Weinachtfriede zeigte, trotzdem schafften es immer wieder einige Weihnachtsfreude zu singen. Bei Falschsängern während der Proben mussten wir Reihe für Reihe einzeln vorsingen, bis der Übeltäter gefunden war, davor hatte ich immer Angst Bei den Tonaufnahmen wurde immer und immer wieder eine Zeile oder eine Strophe wiederholt bis es wirklich perfekt war, das dauerte... Bei den Laufbandaufnahmen hatten wir es mit Frau Sandig im Ü- Wagen auch nicht immer leicht. ...

Viele schöne Reisen, Konzerte. Das Zusammengehörigkeitsgefühl habe ich so nie wieder erlebt. Die Liebe zur Chormusik ist für immer geblieben.

. Einprägsame Konzerte mit Hans Sandig
. Erlebnisreiche Ferienfahrten im Sommer an die Ostsee
. Konzertreise 1960 nach Prag
. Konzertreise 1964 nach Budapest (im Jugendchor)
. Wunderbare Chorgemeinschaft, die mich in jungen Jahren sehr prägte

Als Kind geschiedener Eltern wuchs ich mit meinen 2 Brüdern ohne Vater bei unserer Mutter auf. Sie hatte keine Berufsausbildung, hat zu Hause geschneidert und uns so durchgebracht.  Mit meiner Aufnahme in den Chor 1955, veränderte sich mein Leben entscheidend. Das Leben in dieser Gemeinschaft hat mich geprägt und vorwärts gebracht. Dr. Sandig ( zu dem Zeitpunkt dieser Titel) war für uns Kinder so etwas wie eine Vaterfigur. Gute Leistungen in der Schule wurden gefordert und waren für mich Ansporn. Die Ferienlager sind mir immer in bleibender Erinnerung geblieben, konnte doch meine Mutter mir keinerlei Reisen bzw. Urlaub ermöglichen. Ich wäre ohne den Chor nicht zu Hause rausgekommen, wie man so schön sagt.
Abschließend möchte ich noch einmal betonen, dass der Chor der entscheidende Schritt meiner Kindheit war, vor allem mein Selbstbewußtsein gestärkt hat.

... Aufführungen der "Zoo-Kantate", Weihnachtskonzerte
Teilnahme an der Fernsehsendung "Zwischen Frühstück und Gänsebraten", Auftritt bei "Alte Liebe rostet nicht" ...

Viele tolle Auftritte mit dem kleinen und großen Rundfunk-Kinderchor unter der Leitung von Hans Sandig. Chorlager, Jubiläum und eine wundervolle Zeit.

... Aufnahmen im Funkhaus Springerstraße, TV-Auftritte wie "Zwischen Frühstück und Gänsebraten, die Aufzeichnung dieser Sendung in Görlitz,
eine Auslandreise nach Prag;

Während meiner Chorzeit sind enge Freundschaften entstanden, die ich nicht missen möchte. Ich habe mich auf jede Probe bzw. auf jeden Auftritt gefreut, konnte ich doch gemeinsame Zeit mit Freunden verbringen, die mein Hobby teilten. Mit großer Disziplin und Freude bin ich dafür zweimal wöchentlich zu den Proben durch die halbe Stadt gefahren. Unvergessen ist für mich Onkel Otto, der immer für uns da war.
Unsere Auftritte bei "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" oder die Rundfunkaufnahmen mit Prof. Sokolow sind eine wertvolle Erinnerung.
Die Chorfahrt nach Bulgarien im Sommer 1968 war toll, aber auch alle Busreisen in der Gemeinschaft zu auswärtigen Auftritten habe ich geliebt.
Ich habe während meiner Zeit im Chor eifrig alle Zeitungsausschnitte und Fotos gesammelt und in einer Mappe zusammengestellt, die ich bis zum heutigen Tag hüte.

... Wir haben gemeinsam im Leipziger Zoo gesungen. ... Wir haben die Schallplatte "Besuch im Zoo" in der Leipziger Springerstraße aufgenommen. .. Ich erinnere mich an eine Liedfolge um den "Rittersporn". Ist die noch bekannt? ...

"Da liegt Musike drin" - war ein tolles Erlebnis! ... Wir sind im Friedrichstadtpalast aufgetreten. ... "Zwischen Frühstück und Gänsebraten" wurde in Görtlitz aufgezeichnet.... Wir bekamen Autogrammkarten vom "Golden Gate Quartett"

... Reinhard Lakomy spielte bei der Musike Klavier. ...Den "Brezelmann" spielte Rainer Süß.

In Italien haben wir nicht nur einen Preis mitgenommen! ... haben wir die USA gemeinsam mit dem Chor besucht.

... Tom übernahm freiwillig mit einem gepolsterten Bauch die Rolle vom Wirt bei "Tischlein deck dich! ...

"DONKEY RIDING" war das Lied der Hafenarbeiter in Canada...

"Sind die Lichter angezündet" sagen wir in der "Blechbüchse".

.. Eine Querflöte gehörte für mich zur Begleitung der Kinderlieder im Rundfunkkinderchors.

... Huhn, Schwein und Adler kamen immer gut an..


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